Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

8. November 2022

Am Datum des Totensonntags begeht die VVN-BdA Karlsruhe traditionell mit Bündnispartnern den Gedenktag für die Opfer des Faschismus (OdF-Gedenktag). Der erste Gedenktag fand 1946 statt. Seither wird jährlich der millionenfach Ermordeten, aber auch der Widerstandskämpferinnen und -kämpfern erinnert.

Sonntag, den 20. November 2022 (Totensonntag) um 11.00 Uhr, Gedenkstätte der Euthanasieopfer. Treffpunkt: 10.45 Uhr am Eingang des Hauptfriedhofs Haid-und Neu-Str. 35/39

Ansprachen von Michael Auen (Erster Vorsitzender Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V.) und Michael Janus (Gewerkschaftssekretär Ver.di Mittelbaden-Nordschwarzwald)

Kranzniederlegungen am Mahnmal für Euthanasieopfer und am Gedenkstein für die sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter.

Zum Programm geht es hier.

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

3. November 2022

Dokumentiert: Karl Wagner spricht auf der Veranstaltung des DGB zum Antikriegstag 1979

9. Oktober 2022

Das Tondokument ist auf unserem YouTube-Kanal abrufbar.

https://www.youtube.com/watch?v=EQD8UE4ESZM

Verhandeln statt Schießen!

25. September 2022

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Karlsruhe: 1. Oktober um 10:10 Uhr am Hbf Karlsruhe.

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung – Aktionstag der Friedensbewegung am 1. Oktober in Stuttgart

22. September 2022

Wir fordern

  • Waffenstillstand und Verhandlungen – Waffenlieferungen eskalieren und verlängern den Krieg – nur Diplomatie, Dialog und Kooperation können den Krieg in der Ukraine und die Kriege überall auf der Welt beenden und weitere verhindern
  • Gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine
  • Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für den jährlichen Rüstungshaushalt sowie Umwidmung des 100 Milliarden Aufrüstungspakets in ein Investitionsprogramm für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Bildung
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung
  • Internationale Kooperation in Europa und weltweit als Grundlage für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit und zur notwendigen Bekämpfung der Klimakatastrophe und der Armut
  • Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden
  • In Stuttgart fordern wir zusätzlich: Africom und Eucom schließen

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Karlsruhe: 1. Oktober um 10:10 Uhr am Hbf Karlsruhe.

Hier geht es zum Flyer als pdf.

75 Jahre VVN Karlsruhe

29. August 2022

Festveranstaltung am 14. Oktober ab 18 Uhr im ver.di-Haus.

Die Einladung mit Programm gibt es hier.

Antikriegstag 2022

22. August 2022

Am Antikriegstag 1. September 2022 findet ab 17:00 Uhr auf dem Schlossplatz beim Denkmal die traditionelle gemeinsame Kundgebung von DGB und Friedensbündnis mit Peace-Zeichen aus Blumen und Redebeiträgen statt.

Im Anschluss ab 18:30 Uhr im ver.di-Haus am Rüppurer Tor veranstaltet ver.di Mittelbaden-Nordschwarzwald eine Lesung von Texten und Gedichten gegen den Krieg mit den Schriftstellerinnen Sara Ehsan und Gertraud Erhard mit anschließender Diskussion der aktuellen Situation und von Handlungsmöglichkeiten in Kriegs- und Aufrüstungszeiten.

Hiroshimatag 2022

3. August 2022

Am Samstag, den 6. August 2022 veranstaltet das Friedensbündnis Karlsruhe zwischen 11.00 und 13:00 Uhr quer durch die Karlsruhe Innenstadt eine mobile Mahnwache für Frieden und Atomwaffenverbot. Start und Ziel am Ludwigsplatz.

Das war der 8. Mai in Karlsruhe

11. Mai 2022

Die Redebeiträge sind hier dokumentiert.

Karlsruhe: 8. Mai – Tag der Befreiung

2. Mai 2022

Kundgebung am 8. Mai 2022 um 15 Uhr am Platz der Menschenrechte (beim ZKM)

Der 8. Mai 1945 markiert mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht das Ende des zweiten Weltkrieges in Europa und des Faschismus in Deutschland. Für Millionen von KZ-Häftlingen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern, Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten war der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung.

Über 20.000 befreite Häftlinge des KZ-Buchenwald kamen am 19. April 1945 zum Totengedenken zusammen und schworen: 

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.

Aus den leidvollen Erfahrungen der Geschichte ergibt sich für die Bundesrepublik Deutschland, als völkerrechtliche Nachfolgerin des Deutschen Reiches, eine besondere Verantwortung zur Friedenssicherung in der Welt. Gerade vor dem Hintergrund des kriegerischen Konfliktes um die Ukraine liegt es in der Verantwortung der Bundesregierung nach diplomatischen Lösungen zu suchen. Noch mehr Kriegsgerät in die Krisenregion zu entsenden, die Bundeswehr historisch beispiellos aufzurüsten oder neue deutsche Großmachtphantasien zu hegen, bedeutet Öl ins Feuer zu gießen und den Konflikt zu eskalieren. Nicht der Mangel an Militär und Waffen haben zur heutigen Situation geführt, sondern der Mangel an Vereinbarungen über eine gemeinsame Sicherheit. Ein gemeinsames europäisches Sicherheitssystem unter gleichwertiger Berücksichtigung der legitimen Sicherheitsinteressen aller beteiligter Staaten auf Augenhöhe ist die historische Notwendigkeit. Kalte-Kriegs-Ideologie und Blockdenken, die gleichfalls 20 Jahren NATO-Osterweiterung zugrunde lagen, müssen überwunden werden. 

Friedenssicherung durch Abrüstung und Stärkung der internationalen Institutionen!

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