Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

10. November 2020

Am Datum des Totensonntags begeht die VVN-BdA Karlsruhe traditionell mit Bündnispartnern den Gedenktag für die Opfer des Faschismus (OdF-Gedenktag). Auch in diesem Jahr findet der Gedenktag statt!

Am Sonntag, den 22. November 2020 (Totensonntag) 11.00 Uhr, Gedenkstätte der Euthanasieopfer Treffpunkt: 10.45 Uhr am Eingang des Hauptfriedhofs Haid-und Neu-Str. 35/39

Ansprachen

Jens Kany, Sprecher der VVN-BdA Kreisvereinigung Karlsruhe

Hans-Peter Goergens, Mitglied der Amicale de Struthof, Vorstandsmitglied des Vereins für „grenzüberschreitende Erinnerungsarbeit Offenburg“

Kranzniederlegung

  • am Mahnmal für Euthanasieopfer
  • am Gedenkstein für die sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter

Ein antifaschistischer Konsens für eine Welt des Friedens, der Freiheit und der Völkerverständigung

1. September 2020

Rede der VVN-BdA Karlsruhe bei der Kundgebung von DGB und Friedensbündnis zum 1. September/Antikriegstag

Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum die Bahn immer häufiger Verspätung hat? Mit Sicherheit! Und da gibt es viele Gründe… Aber im Januar diesen Jahres kam ein neuer hinzu. Da schloss die Deutsche Bahn mit der Bundeswehr einen Vertrag über die Bereitstellung von 300 Waggons und Lokomotiven zusätzlich zu den bereits von ihr gesicherten 280 Flachwagen ab. Damit sind 12% des europaweit verfügbaren Bestandes an Flachwagen für die Bundeswehr reserviert. Alleine 2020 könnten demzufolge mehr als 1.300 Transporte Richtung russischer Grenze erfolgen. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, wurde die „Vorfahrtsregel“ umgekehrt. Hatte bisher ziviler Personenverkehr Vorrang, haben jetzt Militärtransporte Priorität. Nicht Militärtransporte werden auf ein Ausweichgleis gelenkt, bis der fahrplanmäßige Personenzug durch ist, sondern umgekehrt: die zivilen Fahrgäste müssen künftig warten, bis die Panzer gen Osten gerollt sind.

Dies ist nur eines von vielen langfristigen Infrastrukturprojekten, die der Vorbereitung eines Krieges gegen Russland dienen. Die EU hat bereits vor zwei Jahren ein 6,5-Milliarden-Euro-Programm beschlossen um Brücken in Deutschland panzertauglich zu machen. Um den Truppen- und Materialtransport nach Osten zu organisieren wurde in Ulm ein neues Logistikzentrum der NATO errichtet.

Diese Entwicklung ist eingebettet in die gefährliche Einkreisungspolitik der NATO-Staaten gegen Russland. Zwischen Baltikum und Schwarzem Meer gibt es nur noch ein einziges Land, das von der NATO noch nicht zum militärischen Aufmarschgebiet verwandelt wurde: Weißrussland. Die aktuelle Situation in Weißrussland ist sicherlich kein spontaner Protest für „Freiheit und Demokratie“, sondern ein von langer Hand geplanter und organisierter Regime-Change. Dazu wird auch das Bündnis mit Faschisten gesucht. Das Szenario kennen wir bereits aus der Ukraine.

Übrigens wird nicht nur gegen Russland der Krieg vorbereitet, sondern auch gegen China. Das Militärmanöver „Defender Europe 2020“ hat einen asiatischen Konterpart: „Defender Pacific 2020“. Dieser ist Bestandteil der bereits von „Friedensnobelpreisträger“ Barack Obama eingeleiteten militärischen Verlagerung von US-Streitkräfte in die Pazifikregion. Die militärische Option wird dabei durch einen breit angelegten Wirtschaftskrieg der USA gegen China flankiert. Hier ist die Bundesregierung ausnahmsweise mal nicht unmittelbar beteiligt -, ihre strategischen Interessen liegen primär in Osteuropa; außerdem ist die deutsche Exportwirtschaft auf den chinesischen Markt angewiesen. Aber ein bisschen möchte sie dann doch mitmischen: So sollen vier neue Mehrzweckkampfschiffe des Typs MKS 180 für 5,27 Milliarden Euro angeschafft werden. Geplanter Einsatzort der Schiffe ist das Südchinesische Meer. Auch an der hybriden Kriegsführung gegen China ist die Bundesregierung beteiligt. In München sitzt seit Jahren die selbsternannte „Exilregierung“ der Uiguren und wartet nur darauf, endlich in Xinjiang eingesetzt zu werden.

Die Situation ist brandgefährlich. Die NATO steuert die Welt auf einen großen Krieg zu -, wenn ihr nicht in den Arm gefallen wird!

Was ist die historische Alternative? Nach der Befreiung von Faschismus und Krieg 1945 beteiligten sich überall in Deutschland zahlreiche Menschen am demokratischen Neubeginn. Zugrunde lag der antifaschistische Konsens: „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ Wir müssen uns diese historischen Wurzeln in Erinnerung rufen und Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen. Die Menschen in Deutschland wollen in ihrer großen Mehrheit keinen Krieg! Schon gar keinen Atomkrieg! Dies zu ändern, daran arbeitet eine gewaltige militaristische Propagandamaschinerie. Dem müssen wir entgegenwirken, denn angesichts der Kriegsgefahr wird es unausweichlich, den Konsens aus 1945 mit aller Konsequenz endlich umzusetzen. Das ist keine Utopie, denn wir haben heute die Erfahrungen aus der Geschichte. Ein antifaschistischer Konsens für eine Welt des Friedens, der Freiheit und der Völkerverständigung – wie es im Schwur von Buchenwald gefordert wird – ist nicht nur möglich, er ist machbar und notwendig!

1. September Antikriegstag

26. August 2020

Am 1. September findet die traditionelle Kundgebung von DGB und Friedensbündnis statt, dieses Mal auf dem Kirchplatz St. Stephan direkt vor dem Hauptportal der Kirche.

Ab 15:45 Uhr legen wir das Peace-Zeichen aus Blumen, um 16:00 Uhr beginnt die Kundgebung mit Redebeiträgen unter anderen von den Naturfreunden, DGB, Seebrücke und VVN-BdA.

75 Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki

4. August 2020

Zum Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima am 6. August findet von 16:00 bis 20:00 Uhr eine Mahnwache des Friedensbündnisses auf dem Marktplatz statt.

Die Friedensinitiative Bruchsal ruft für den 8.8.2020, 11-12 Uhr in der Fußgängerzone Bruchsal beim Kaufhaus Mangei zu einer Mahnwache auf. 

Ehrenvorsitzender der VVN-BdA Heinrich Fink im Alter von 85 Jahren verstorben

2. Juli 2020

Mit tiefer Trauer nehmen wir  Abschied von unserem Ehrenvorsitzenden Heinrich Fink.

Er wirkte von November 2003 bis Mai 2014 als Vorsitzender der aus West und Ost zusammengeschlossenen antifaschistischen Verbände – und war auf beiden Seiten hoch geschätzt.

Heinrich Fink vereinigt in seiner persönlichen und beruflichen Biographie zentrale Zäsuren der deutschen Geschichte. Geboren 1935 in einer deutschen Siedlung in der Sowjetunion wurde seine Familie von den Nazis „heim ins Reich“ geholt und zuerst im okkupierten Polen angesiedelt, das Kriegsende erlebte er in Brandenburg. Als Kind einer Bauernfamilie nutzte er die Möglichkeiten, die die DDR bot, und studierte von 1954 bis 1960 Theologie an der Humboldt-Universität (HUB). Im Blick auf die „Frontstadt Berlin“ entschied er sich bewusst für die DDR.

Er promovierte 1966 und habilitierte sich 1978 an der HUB mit dem ausgewiesen, antifaschistischen Thema „Karl Barth und die Bewegung Freies Deutschland in der Schweiz“, was nicht bei allen professoralen Kollegen gut ankam. Er war jedoch in der Lage, in beharrlichen Gesprächen und überzeugender Offenheit seine Kritiker zu gewinnen. So wurde er 1980 zum Dekan der Theologischen Fakultät gewählt. Gleichzeitig mit seiner Ernennung zum Professor für Praktische Theologie wurde er auch Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg. In beiden Funktionen hatte er vielfältige Kontakte ins Ausland, wobei er die DDR stets als seinen Staat ansah ohne Mitglied der SED oder einer anderen Blockpartei zu sein.

Das politische Ende der DDR im Herbst 1989 begleitete er als Engagierter, der für eine bessere DDR stritt. Bei einem Einsatz der Volkspolizei gegen Demonstranten vor der Berliner Gethsemane-Kirche wurde er im Oktober 1989 verletzt,  im Dezember 1989 leitete er den „Runden Tisch“ an der Humboldt-Universität. Im April 1990 wurde er in freier Wahl mit 341 zu 79 Stimmen zum Rektor der HU gewählt.

Eine solche Richtungsentscheidung widersprach den Vorstellungen der „Abwickler der DDR“. Mit dem Vorwurf, inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Staatssicherheit gewesen zu sein, wurde Fink 1991 fristlos entlassen. Obwohl weder die Gauck-Behörde, noch die im Prozess angerufenen Instanzen gerichtsfeste Beweise vorlegen konnten, kämpfte Heinrich Fink sieben Jahre lang vergebens gegen diese Verleumdungen. Noch 2013 wurde sie im bayerischen Verfassungsschutzbericht wiederholt, wogegen Hinrich Fink ebenfalls klagte.

Allen Anfeindungen und Hasskampagnen zum Trotz blieb er gesellschaftlich engagiert. Von 1998 bis 2001 wurde er als parteiloser Direktkandidat für die PDS in den Bundestag gewählt, wo er vor allem die Interessen der ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger, die antifaschistische Kultur, die Gedenkarbeit und die Freiheit der Wissenschaft thematisierte.

Ab 2003 lag sein Schwerpunkt auf seiner Arbeit als Bundesvorsitzender der VVN-BdA. Es war für ihn selbstverständlich, dass die unterschiedlichen biographischen Perspektiven und politischen Zugänge zur antifaschistischen Arbeit in unserer Tätigkeit angemessen berücksichtigt werden müssen.  Zugleich eröffnete er uns durch seine vielfältigen gesellschaftlichen Kontakte neue Wirkungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus setzte sich für weitere humanistische und antirassistische Themen und Projekte ein. Für dieses Engagement erhielt er im Dezember 2013 den „Menschenrechtspreis“ der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.“

Mit dem Tod von Prof. Dr. Heinrich Fink verliert die VVN-BdA eine der Persönlichkeiten, die die antifaschistische Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten mit prägten.

Bundessprecherkreis der VVN-BdA

All lives matter? Neonazis versuchen in Karlsruhe Fuß zu fassen

27. Juni 2020

Am Samstag, den 27.06. fand auf dem Stephanplatz in Karlsruhe eine rassistische Kundgebung mit dem Titel „All lives matter“ statt. Angemeldet wurde diese von Jonathan Stumpf. Stumpf war 2019 Spitzenkandidat der NPD für den Gemeinderat in Mannheim und ist Gründer der „Nova Europa Society“, deren selbsterklärtes Ziel es ist, einen „weißen Ethnostaat“ zu errichten. Auf einem Plakat der knapp dreißig versammelten Neonazis war dann auch für alle sichtbar zu lesen, was sich in Wahrheit hinter dem Slogan „All lives matter“ verbirgt -, „White Lives matter“ stand darauf geschrieben. Nach nur 45 Minuten war der Spuk zu Ende und die Rassisten reisten wieder ab. 

Ermöglicht wurde das Schauspiel durch ein massives Polizeiaufgebot. Mindestens 30 Mannschaftswagen und 8 Einsatzwagen der Polizei waren vor Ort. Der Stephanplatz war zum Schutz der extremen Rechten zu einer Festung ausgebaut. Der Bahn- und Straßenverkehr stillgelegt.

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) organisierte eine Gegenkundgebung. Weit über 600 Teilnehmer*Innen stellten sich lautstark den Nazis entgegen. Auf der Kundgebung sprachen neben einer Vertreterin des AAKA noch ein Redner der Africa Union, zwei Redner des United Refugees Rights Movement e.V., der Vorsitzende des DGB-Stadtverbands und der Kreissprecher der VVN-BdA Karlsruhe.

Der Redebeitrag der VVN-BdA Karlsruhe stellte die Entwicklungen der Gegenwart in ihren historischen Zusammenhang: „All diese Entwicklungen hängen zusammen: Wirtschaftskrise, Repression, Kriegsgefahr, rechte Aufmärsche. Die historischen Wurzeln gehen zurück auf den 8. Mai 1945 -, ein Datum, dass sich in diesem Jahr zum 75. Mal gejährt hat. Nach der Befreiung von Faschismus und Krieg beteiligten sich überall in Deutschland zahlreiche Menschen am demokratischen Neubeginn. Zugrunde lag der antifaschistische Konsens: ‚Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!’ … Die Gegenwart hat ihre historischen Wurzeln. Um der Rechtsentwicklung und Umweltzerstörung nachhaltig entgegenzutreten, um eine Perspektive aus der Krise finden zu können, müssen wir uns diese historischen Wurzeln in Erinnerung rufen und Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen. Gerade angesichts der Krise wird es unausweichlich, den Konsens aus 1945 mit aller Konsequenz umzusetzen. Nur die Rückbesinnung auf den Schwur von Buchenwald, dem antifaschistischen Konsens aus 1945, zeigt uns einen Weg aus der Krise … Das ist keine Utopie, denn wir haben heute die Erfahrungen aus der Geschichte, insbesondere die Erfahrungen des antifaschistischen Widerstands gegen das Naziregime. Der antifaschistische Konsens ist nicht nur möglich, er ist machbar und notwendig!“

Große Zustimmung und Applaus unter den Teilnehmer*Innen gab es für die Forderung, den Schwur von Buchenwald konsequent umzusetzen. Dies ist die antifaschistische Antwort auf die Krisenerscheinungen der Gegenwart.

Der vollständige Redebeitrag der VVN-BdA Karlsruhe auf der Gegenkundgebung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses (AAKA) kann hier nachgelesen werden.

 

Aufruf des AAKA zur Protestkundgebung am Samstag, 27.06., 13 Uhr, Stephanplatz

25. Juni 2020

Für Samstag, den 27.06. ist auf dem Stephanplatz in Karlsruhe eine rassistische Kundgebung mit dem Titel „#All lives matter“ angekündigt. Diese wird unter anderem von Jonathan Stumpf, einem Ex-NPD Kader organisiert. Stumpf machte in letzter Zeit vor allem dadurch von sich Reden, dass er, unter dem Deckmantel des Journalismus, mit Führungspersonen der Identitären Bewegung nach Lesbos reiste, um die dortige Lage der Geflüchteten für rassistische Hetze zu nutzen. Allerdings schlug ihnen dort nur handfester antifaschistischer Widerstand entgegen.

Die Werbung für die „All lives matter“ Kundgebung ist klar an ein Publikum gerichtet, das von einer Gefahr für die „weiße Rasse“ und Kultur ausgeht. Man kann den Titel „all lives matter“ also in diesem
Fall mit „white lives matter“ übersetzen. Doch auch so ist der Begriff „all lives matter“ inakzeptabel. Er leugnet das Problem, dass BIPoCs (Black, Indigenous and People of Colour) tagtäglich mit Rassismus zu
kämpfen haben und das ihre Leben in unserer (weißen) Gesellschaft als weniger wert angesehen werden. Es geht der BLM-Bewegung nicht um „only Black lives matter“ sondern um „Black lives matter too“. Gerade die rassistischen Anschläge in Hanau und Halle und die Hetzjagden letztes Jahr in Chemnitz zeigen, dass es notwendig ist zu betonen, dass Leben von BIPoC wichtig sind und es essentiell ist, sich offen gegen Rassismus und rechte Hetze zu positionieren. Antifaschismus muss immer auch antirassistisch sein – deshalb gehen wir am Samstag gegen rechte und rassistische Hetze auf die Straße. Es reicht nicht, einfach „nicht rassistisch“ zu sein, wir müssen antirassistisch sein, jeden Tag, in der Schule, auf der Arbeit, zu Hause und auf der Straße!

In Deutschland und weltweit hat sich aktuell der Widerstand gegen Rassismus nachhaltig verstärkt. Gerade dann und in Zeiten der Pandemie und Wirtschaftskrise erfolgt mit der Losung „All lives matter“ der Rückgriff auf bereits historisch gescheiterte Gewaltlösungen mit Rassismus als Herrschaftsmuster, das Menschenleben und Menschenrechte mit Füßen tritt. Der Spaltung durch Rassismus wollen und müssen wir geschlossen und solidarisch Widerstand entgegen setzen, denn wir dürfen nicht zulassen, dass mit rechter Hetze vermeintliche Ängste geschürt werden und so Menschen unter dem aktuellen gesellschaftlichen Druck auf Löhne und Lebenschancen für ihre menschenfeindlichen Ziele mobilisieren
können.

Schluss mit rassistischer Spaltung in der BRD!
Kein Platz für alte und neue Nazis in Karlsruhe!

Wir rufen daher alle dazu auf am Samstag auf die Straße zu gehen!

Gemeinsam werden wir uns entschieden gegen Nazis und rassistische Stimmungsmache stellen!

Gemeinsam können wir Rassismus effektiv bekämpfen und eine solidarische Gesellschaft, frei von Unterdrückung, aufbauen.

Kommt um 13 Uhr auf den Stephanplatz.
Gemeinsam zeigen wir, dass Nazis und Rassismus in Karlsruhe keinen Platz haben.

Antifaschistisches Aktionsbündnis Karlsruhe

Aufruf von „Kandel gegen Rechts“

22. Juni 2020

Über ein Jahr ist es inzwischen her, dass das faschistoide sogenannte „Frauenbündnis Kandel“ in Kandel demonstriert hat. Nachdem es ihnen nicht gelungen ist, in Landau, Wörth, Jockgrim oder Herxheim Fuß zu fassen, die Teilnehmerzahlen immer weiter gesunken sind und sich das Bündnis intern zerstritten hat, will es jetzt zurück zu seinen Anfängen. In der Hoffnung, wieder mehr AnhängerInnen zu gewinnen, soll also im Juli wieder in Kandel demonstriert werden.

Als Bündnis „Kandel gegen Rechts“ ist es für uns selbstverständlich, dass wir das nicht unwidersprochen lassen. Denn auch mit neuen Leuten an vorderer Front bleiben die Inhalte der Demos rassistisch und faschistisch.

Auch in Corona Zeiten ist es unsere Pflicht, Flagge gegen diese menschenverachtenden Ideologien zu zeigen.

Deshalb haben wir für den 04.07. ab 13 Uhr eine #Gegendemo in direkter Sicht-und Hörweite angemeldet. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen alter und neuer MitstreiterInnen.

Es sind alle willkommen, die verhindern möchten, dass sich das „Frauenbündnis“ erneut in Kandel einnistet,

Alerta!

Hier gehts zur Facebook-Seite.

 

Rechtsextremer Kundgebung entgegenstellen!

22. Juni 2020

Am Samstag, 27.06. findet eine rechtsextreme Kundgebung mit dem Titel „All lives matter“ auf dem Stephanplatz statt. Diese wird von Jonathan Stumpf, ehemals NPD, heute eher der Identitären Bewegung zugeneigt, (mit-)organisiert.

Das OAT hat einen Gegenprotest angemeldet. Dieser beginnt um 13 Uhr ebenfalls auf dem Stephanplatz.

Also kommt am Samstag alle mit uns auf die Straße, gegen rassistische Hetze! Sagt möglichst vielen Leuten Bescheid und bringt eure FreundInnen und Bekannten mit.

Wichtig: Um den Infektionsschutz zu gewährleisten solltet ihr Masken und/oder Schutzvisiere tragen.

Samstag, 27.06|13 Uhr| Stephanplatz

8. Mai 2020 – 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

10. Mai 2020

Antifaschistinnen und Antifaschisten trafen sich am 8. Mai vor der ehem. Synagoge in der Kronenstraße und legten Blumengebinde nieder.

 

Auch am Mahnmal für Euthanasieopfer und am Gedenkstein für die sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter am Hauptfriedhof wurden Blumen niederlegt.

 

Aktion an der Brücke am Kronenplatz. Anschließend zogen wir mit dem ausgebreiteten Transparent durch die Karlsruher Innenstadt.

 

Der Nymphengarten hinter dem Naturkundemuseum wurde am 8. Mai zum „Friedenspark“. Unser Transparent war Teil davon.

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