Kein Platz für die AfD in Durlach

21. Mai 2024

8. Mai – Tag der Befreiung – Erinnern und Kämpfen

29. April 2024

Am 8. Mai findet anlässlich des Jahrestags der Befreiung von Faschismus und Krieg wieder unsere traditionelle Saalveranstaltung im Ver.di-Haus statt. Es kommen Joachim Guilliard vom Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg, sowie Michael Csaszkóczy und Friederike Fießer mit Liedern von Verfolgung und Widerstand.

8. Mai 2024 um 18.30 Uhr im Verdi-Haus (Ruppurrer Str. 1a)

Save the Date: 8. Mai 2024

19. April 2024

Vormaifeier DGB Karlsruhe-Land

19. April 2024

1. Mai – Tag der Arbeit

19. April 2024

Am 1. Mai beteiligen wir uns wieder mit einem Infotisch beim DGB-Fest auf dem Marktplatz. Los gehts um 10.30 Uhr mit der Auftaktkundgebung auf dem Friedrichsplatz. Anschließend Maidemonstration zum Marktplatz, wo um 12.05 Uhr die Hauptkundgebung beginnt. Komm vorbei und lerne uns kennen.

Ostermarsch 2024

27. März 2024

Hier gehts zum Flyer mit dem Ostermarsch-Aufruf.

Kein Tisch der AfD

24. März 2024

Gegen Rassismus und Rechtsruck – Unser Redebeitrag

23. März 2024

Wir dokumentieren den Redebeitrag der VVN-BdA Karlsruhe bei der Kundgebung des Netzwerks Karlsruhe gegen Rechts am 23. März 2024:

Ich bedanke mich dafür, im Namen der VVN – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten sprechen zu dürfen. Denn das Eintreten gegen Rassismus und für Menschenrechte ist zentraler Bestandteil antifaschistischer Arbeit. Die VVN-BdA lässt sich dabei vom Schwur von Buchenwald leiten, in dem es heißt: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Auch um Rassismus als gesellschaftliches Phänomen „mit seinen Wurzeln“ zu verbannen, müssen wir dessen soziale Ursachen klar benennen.

Am historischen Beispiel können wir lernen: Die Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma und anderen Minderheiten durch das Nazi-Regime basierten nicht einfach nur auf einer menschenverachtenden Ideologie. Das auch!, aber diese Ideologie war Bestandteil einer politischen Strategie, die planvoll und rational ganz bestimmten gesellschaftlichen Interessen nachkam. Zu den Interessen, die hinter der Ermordung von 60 Millionen Menschen standen, gibt ein Untersuchungsausschuss des US-Senats, der sog. Kilgore-Ausschuss, Auskunft. In seinem Abschlussbericht vom Oktober 1945 heißt es: „Die Unterstützung seitens der deutschen Schwerindustrie und Hochfinanz ermöglichte es den Nationalsozialisten an die Macht zu kommen.“ Diese Schwerindustrie und Hochfinanz orientierte, so heißt es im Abschlussbericht weiter, auf „die Umstellung der deutschen Wirtschaft auf die Kriegswirtschaft und auf die fieberhafte Rüstung“. Der Rassenwahn der Faschisten war Bestandteil ihrer Kriegspolitik. Hinter dieser Kriegspolitik standen Konzerne, die uns heute immer noch wohlbekannt sind: Rheinmetall, ThyssenKrupp, Diehl, Siemens, Daimler-Benz… nur um einige zu nennen. Dieselben Konzerne also, dieselben Interessen, die damals die ganze Welt mit Krieg und Völkermord überzogen haben, sind heute diejenigen, die am lautesten nach einer „Zeitenwende“ rufen, „Kriegstüchtigkeit“, Hochrüstung und Militarisierung fordern und von staatlicher Seite mit einem Kriegshaushalt von über 2% des Bruttoinlandsprodukts subventioniert werden.

Es ist absehbar, dass diese Politik der sog. „Zeitenwende“ – und ich meine damit Sozialraub zugunsten von Hochrüstung und Krieg – nicht nur gravierende soziale Folgen haben wird, sondern auch zu einer Verrohung der Gesellschaft, zu Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit führen wird. Das Erstarken der AfD, einer rechtsextremen Partei mit offen faschistischem Flügel, ist Ausdruck dieser Entwicklung. Wollen wir diese Entwicklung stoppen, brauchen wir dafür eine konsequente Friedenspolitik, die zugleich den Weg zu einer solidarischen, gerechten und menschenwürdige Gesellschaft ebnet.

„Nie wieder!“ heißt eben immer auch: 

Nie wieder Krieg! 

Nie wieder Militarismus! 

Nie wieder „Kriegstüchtigkeit“!

Hoch die internationale Solidarität!

Informationen zum Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Krieg liefert u.a. eine Studie der Informationsstelle Militarisierung IMI e.V.: Jürgen Wagner, Zeitenwende heißt Sozialabbau, hier: https://www.imi-online.de/2023/08/28/zeitenwende-heisst-sozialabbau/

Verfolgung der Sinti und Roma in Geschichte und Gegenwart

23. März 2024

Am 22.03.2024 fand unsere Veranstaltung „Weggekommen – Abschied ohne Wiederkehr“ im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus im Anne-Frank-Haus statt. Der Referent Jovica Arvanitelli, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands deutscher Sinti & Roma Baden-Württemberg, beeindruckte mit einem Vortrag, der nicht nur die NS-Zeit berücksichtigte, sondern darüber hinaus den weiten historischen Vorlauf der Verfolgungsgeschichte aufzeigte. Weitergehend entwickelte er Handlungsperspektiven und praktische Lösungsansätze für die heutige Diskriminierung von Sinti und Roma. Er machte u.a. am Beispiel der deutschen Asylpolitik darauf aufmerksam, wie selektiv, d.h. rassistisch die Behörden arbeiten und wie Sinti und Roma systematisch ausgegrenzt und ihrer Rechte beraubt werden. Am Ende des Vortrags gab es die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und die Thematik zu vertiefen. Dabei konnten Kontakte geknüpft werden und es wurde die Einladung ausgesprochen, den Landesverband deutscher Sinti & Roma in Mannheim zu besuchen. Die Veranstaltung wurde von Helga Betsarkis am Akkordeon musikalisch begleitet.

Machen wir es ihnen ungemütlich

23. März 2024

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