Ostermarsch 2026
7. März 2026

Aufruf der VVN-BdA zu den Ostermärschen 2026
Mit Entsetzen erleben wir eine Welt voller grausamer Kriege nicht nur in der Ukraine, sondern in vielen Teilen der Welt.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten gehört zu den Bewegungen unseres Landes, die von Anfang an mahnten und in Aktion traten, wenn es um Frieden und gegen Kriegsgefahren ging. Die Antifaschist*innen handeln entsprechend dem Schwur der Häftlinge von Buchenwald: „Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
Wir rufen in diesem Jahr besonders dringlich dazu auf, Ostermärsche und andere Aktivitäten für den Frieden zu unterstützen. Dabei arbeiten wir nicht mit rechten Kräften, wie beispielsweise AfD und Basis, zusammen.
Wir setzen uns ein für globale Abrüstung auf allen Seiten, eine Wiederbelebung der Politik der gegenseitigen Sicherheit nach dem Vorbild des Helsinki-Prozesses, der die Zusammenarbeit europäischer Staaten in der OSZE hervorbrachte.
Wir fordern:
• Keine Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland!
• Keine neue Wehrpflicht! Für das uneingeschränkte Recht auf Kriegsdienstverweigerung.
• Kein Profit mit dem Krieg! Nein zu allen Waffenlieferungen.
• Abrüsten statt Aufrüsten! Investitionen in Soziales statt Kriegswirtschaft.
• Asylrecht ist Menschenrecht! Aufnahme von Kriegsflüchtlingen. Asyl für Deserteurinnen und Kriegsdienstverweigerinnen!
• Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags der Vereinten Nationen durch die BRD.
• Für die Stärke des Rechts – gegen das Recht des Stärkeren! Das Völkerrecht verteidigen. Für ein Menschenrecht auf Frieden.
• Dialog, Wiederaufnahme von Verhandlungen über (atomare) Abrüstung!
• Initiative für eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur in Europa!
Bundesausschuss der VVN-BdA





