6. August: Hiroshima-Gedenktag

19. Juli 2026

Vor 81 Jahren löschten US-Atombomben am 6. August 1945 in Hiroshima und drei Tage später in Nagasaki innerhalb weniger Minuten das Leben von über 100.000 Menschen aus. Zirka 130.000 weitere Menschen starben in den folgenden Monaten. Die andauernden Proteste gegen Atomwaffen in Erinnerung an Hiroshima haben seither dazu beigetragen, einen weiteren Einsatz von Atombomben zu verhindern. Doch die Gefahr eines Atomkrieges war noch nie so groß wie heute! Die NATO-Staaten, darunter auch Deutschland, rühren die Kriegstrommel und rüsten massiv auf, um „kriegstüchtig“ zu werden – auch atomar. Zwar hat Donald Trump die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen im Mai diesen Jahres abgesagt, doch nun verkündete Kanzler Merz im Zuge des NATO-Gipfels im Juli den Kauf eigener Mittelstreckenwaffen vom Typ Tomahawk. Dabei handelt es sich um atomar bestückbare Erstschlagwaffen, die bis 2019 noch verboten waren (INF-Vertrag). Im Falle eines Atomkrieges würde Deutschland damit zum sicheren Kriegsschauplatz werden.

Für eine neue Entspannungspolitik

  • Sofortige Unterzeichnung der ICAN-Erklärung zum völkerrechtlich verbindlichen Verbot von Atomwaffen durch die Bundesregierung!
  • Abschaffung aller Atomwaffen!
  • Sofortiger Abzug aller US-amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland!
  • Keine Stationierung atomar bestückbarer Mittelstreckenwaffen in Deutschland!
  • Keine deutsche Atombombe und keine europäische atomare Teilhabe!

Schluss mit Militarisierung und Hochrüstung!
Investitionen in Bildung, Gesundheit und Soziales!